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TROTEC TDS 50 E Elektroheizgebläse (max. 9 kW) Integriertes Thermostat 2 Heizstufen Kondensfreie...
  • Marken-Elektroheizer
  • Integriertes Thermostat für konstanten Warmluftstrom
  • Kondensfreie Wärme – kein Sauerstoffverbrauch – deshalb optimal zur Innenraumbeheizung geeignet
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Bauheizung

Bauheizung – Ratgeber & Vergleich

Ursprünglich wurden Bauheizungen mit dem Ziel konzipiert das Personal auf Baustellen auch bei kälteren Temperaturen zu wärmen und damit die Produktivität und Arbeitskraft zu sichern. Allerdings können die modernen Bauheizer heutzutage auch noch viele weitere Aufgaben übernehmen und zum Beispiel zur Bautrocknung oder dem Frostschutz eingesetzt werden.

Auch in Notfällen – wenn zum Beispiel stationäre Heizungsanlagen in Büros oder Arbeitsräumen ausgefallen sind – können sie ihren Zweck voll und ganz erfüllen. Darüber hinaus werden gerade kompaktere Versionen immer häufiger als Heizgebläse von Privatpersonen verwendet und kommen zum Beispiel auf dem umgebauten Dachboden, der Garage oder im Keller zum Einsatz.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bauheizer und Heizlüfter lassen sich flexibel in fast jeder Räumlichkeit einsetzen und können dort nachhaltig und vor allem schnell die Temperatur anheben. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Modelle nicht nur in der Leistung und Größe, sondern auch bezüglich Zusatzfunktionen, Robustheit, Verarbeitung und Mobilität.
  • Während die meisten Modelle auf dem Markt über Strom betrieben werden gibt es gerade im Profi-Bereich auch Varianten, die auf Öl oder Gas zurückgreifen und dadurch eine höhere Flexibilität im Einsatz bieten.
  • Bauheizungen stoßen bereits nach wenigen Sekunden warme Luft aus und können somit extrem schnell die Temperatur im Raum erhöhen. Allerdings eignen sie sich nur selten für einen Dauerbetrieb und sollten in der Regel auch nicht unbeaufsichtigt eingesetzt werden.

Bauheizer Test: Die besten Modelle in unserem Testbericht

Wir haben die besten Bauheizungen in unserem Test herausgearbeitet und für jede Kategorie das optimale Modell gefunden. Hier könnt ihr sie mit ihren Stärken und Schwächen finden:

Der Testsieger in Preis/Leistung – Bauheizer Allegra H30

ALLEGRA Heizstrahler Heizlüfter 3Kw 3000 Watt Zeltheizung energiesparend Radiator Elektroheizung...
  • Unser Heizlüfter H30 verfügt im vergleich zu anderen Elektroheizlüftern über eine runde bzw. spiralförmige...

Auch wenn sich das äußere Design nicht wirklich von der Konkurrenz abheben kann so fällt doch bereits die innen liegende Technik sofort auf: Der Bauheizer setzt hier nämlich auf eine spiralförmige Heizspirale, die im Gegensatz zu eckigen Varianten eine schnellere und noch zielgerichtetere Erwärmung des Raumes ermöglicht. Gleichzeitig punktet das Gerät durch den sinnvollen Überhitzungsschutz, der einen längeren und vor allem unbeaufsichtigten Einsatz ermöglicht. So darf der Heizstrahler auch mehrere Stunden am Stück durchlaufen.

Eckdaten & Einschätzung

Bei diesem Modell handelt es sich ganz klar um eine energiesparende Variante, die eher für kleinere und mittelgroße Räume konzipiert wurde. Das wird einerseits bereits beim Anblick des vergleichsweise kompakten Modell klar, denn sowohl Maße als auch Gewicht fallen entsprechend niedrig aus. Andererseits verrät auch die Leistung, dass dieser Bauheizer nicht für große Räume oder gar für einen Einsatz als Bauheizer entwickelt wurde. Allerdings erledigt dieses Heizgebläse seine Aufgabe mit Bravour und punktet darüber hinaus mit einem mehr als fairen Preis.

Wichtige Daten

  • Nennleistung: 3.000 Watt
  • Thermostat Abschaltung bei: 85°C
  • Heizelement: Stahl (spiralförmig)
  • Luftumwälzung: 320 m³/h
  • Geräuschpegel: ca. 49 dB

Zusatzfunktionen

  • Überhitzungsschutz
  • zwei Schaltstufen
  • zusätzliche Kaltlüfterstufe
  • Tragegriff auf der Oberseite
  • stufenloses Thermostat

Produktabmessungen

  • 290 x 320 x 210 mm
  • 4.3 kg
Kundenbewertungen

Bei über 60 Kundenbewertungen kommt das Gerät auf eine Durchschnittsbewertung von 4,2 von 5 Sternen.

Positiv

  • Sehr schnelle Wärmeabgabe
  • Kompakt und leicht
  • Langes Kabel inklusive
  • Intuitive Bedienung

Negativ

  • Vergleichsweise lauter Geräuschpegel
  • Relativ hoher Stromverbrauch
FAQ

Lässt sich der Bauheizer auch ohne Heizfunktion nutzen?

Ja, die Bauheizung besitzt neben den beiden Heizstufen eine gesonderte Stufe, die lediglich zum Lüften konzipiert wurde. So ist auch ein Einsatz bei Sommertemperaturen möglich.

Lässt sich eine gewünschte Zimmertemperatur einstellen bei der sich das Gerät automatisch ausschaltet?

Dieses Modell verfügt über einen integrierten, stufenlosen Thermostat für genau diesen Einsatz. Hier lässt sich eine Wunschwärme wählen und sobald der Temperaturfühler im Inneren des Geräts diese Temperatur erkennt wird der Bauheizer ganz automatisch ausgeschaltet. Wird die Wunschtemperatur unterschritten so schaltet er sich auch erneut automatisch wieder ein.

Benötigt die Bauheizung Starkstrom oder ist eine Standardsteckdose ausreichend?

Der Heizlüfter arbeitet mit der gängigen Spannung von 230 Volt, wodurch er sich ganz bequem an jeder beliebigen Steckdose anschließen lässt. Starkstrom wird hier nicht benötigt.

Der robusteste Bauheizer für den Innenraum – Trotec TDS 50 E

Obwohl der Bauheizer von Trotec speziell für den Einsatz im Innenraum konzipiert wurde punktet er doch mit einer wirklich starken Leistung. So eignet er sich nicht nur für Bauwagen und Pausenräume auf der Baustelle, sondern lässt sich auch durchaus in größeren Lagerräumen oder sogar Hallen einsetzen.

Durch seine einfache Bedienung und der beiden starken Heizstufen bietet er eine hohe Flexibilität und lässt sich auch von Laien bequem einsetzen. Dank der eingebauten Gebläsefunktion kann er im Sommer zudem ebenfalls als Ventilator genutzt werden.

Eckdaten & Einschätzung

Bereits auf den ersten Blick wird klar, dass dieses Modell robust verarbeitet wurde: Die Außenhülle besteht aus stabilem Metall, das mehrfach und besonders sicher angeschraubt wurde. Darüber hinaus verfügt der Bauheizer über die Schutzart IP-X4, die einen Schutz gegen Spritzwasser von allen Seiten garantiert. Auch das Sicherheitsgitter an der Front punktet durch seine hohe Stabilität und verhindert sogar, dass Tiere oder Kleinkinder der Heizspirale zu nahe kommen.

Das Aufheizen eines Raumes funktioniert wirklich intuitiv und einen weiteren Pluspunkt gibt es für die Nachlauffunktion des Ventilators, der auch nach dem Ausschalten der Heizspirale noch etwas länger seine Funktion erfüllt. So wird das Heizelemente langsam, aber stetig abgekühlt. Das erhöht nicht nur die Lebensdauer des Gerätes, sondern ermöglicht auch eine schnellere Transportbereitschaft. Da das Gerät Starkstrom benötigt ist es allerdings nur bedingt für den privaten Gebrauch sinnvoll.

Wichtige Daten

  • Nennleistung: 4.500 / 9.000 Watt
  • Thermostat Abschaltung bei: 85°C
  • Heizelement: Stahl (spiralförmig)
  • Luftumwälzung: 845 m³/h
  • Geräuschpegel: ca. 55 dB

Zusatzfunktionen

  • Überhitzungsschutz
  • zwei Heizstufen (4,5 kW / 9 kW)
  • zusätzliche Gebläsestufe
  • stabiler Tragegriff auf der Oberseite
  • stufenloses Thermostat
  • Thermoschutz

Produktabmessungen

  • 390 x 300 x 430 mm
  • 10 kg
Kundenbewertungen

Bei über 90 Kundenbewertungen kommt das Gerät auf eine Durchschnittsbewertung von 4,4 von 5 Sternen.

Positiv
hochwertig und robust verarbeitet
intuitive Bedienung
für größere Räume geeignet
schnelle Wärmeabgabe

Negativ
Kabel recht kurz (1m)
relativ hoher Geräuschpegel
Kann nur mit Starkstrom betrieben werden

FAQ

Kann das Gerät auch an eine normale 230 Volt Steckdose angeschlossen werden?

Für einen Einsatz an einer normalen Steckdose ist dieses Modell nicht geeignet. Um auch tatsächlich die maximale Leistung von bis zu 9.000 Watt nutzen zu können wird ein 400 Volt Anschluss benötigt.

Lässt sich bei dem Bauheizer eine Zieltemperatur einstellen?

Dieses Modell verfügt über einen stufenlosen Thermostat, der in Verbindung mit dem Wärmefühler im Inneren der Bauheizung eine automatische Abschaltfunktion bietet. Sobald die gewünschte Raumtemperatur erreicht wurde schaltet sich die Heizspirale ab. Wird die eingestellte Temperatur erneut unterschritten so schaltet sich das Gerät auch wieder automatisch ein.

Ist der Einsatz eines längeren Kabels möglich?

Das relativ kurze Kabel lässt sich lediglich mit Fachkenntnissen durch eine längere Variante ersetzen. Wesentlich sinnvoller wäre der Einsatz eines einfachen Verlängerungskabels.

Der günstig-kompakte für den Bauwagen – Pro Breeze Mini

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Pro Breeze™ 2000W Mini Keramik Heizlüfter mit automatischer Oszillation, zwei Leistungsstufen,...
  • KERAMIK HEIZ TECHNOLOGIE: Heizt schneller und effizienter als herkömmliche Heizgeräte. Optimal zum Aufheizen von...

Bei diesem Modell handelt es sich zwar nicht um einen klassischen Bauheizer, doch der Heizlüfter ist nicht nur für einen Einsatz im privaten Umfeld gedacht. Er eignet sich hervorragend für das Büro, zum Aufwärmen des Hobbyraums im Keller oder lässt sich selbst in einem mobilen Pausenraum an der Baustelle verwenden. Durch seinen kompakten Aufbau passt er perfekt in jeden Kofferraum und punktet durch sein vergleichsweise geringes Gewicht mit einer hohen Mobilität. An dieser Stelle wird auch der integrierte Tragegriff zur gern genutzten Ergänzung des Gesamtkonzepts.

Eckdaten & Einschätzung
Obwohl der Pro Breeze Mini mit einer relativ geringen Leistung arbeitet so gibt es doch einige Punkte, die für eine schnelle und vor allem gezielte Wärmeverteilung sorgen: Einerseits setzt das moderne Gerät auf die relativ neumodische Keramik-Heiz-Technologie, die noch schneller und effizienter als herkömmliche Heizgeräte arbeitet.

Andererseits wird eine 60-Grad-Oszillation eingesetzt, die den Wärmestrom aus dem Gerät gezielt weitergibt und so zum Beispiel Sitzgelegenheiten oder Ähnliches merklich mit warmer Luft versorgt – selbst über einige Meter hinweg. Darüber hinaus bietet das Modell alle gängigen Zusatzfunktionen wie einen regelbaren Thermostaten, Überhitzungsschutz und zwei separat wählbare Leistungsstufen.

Wichtige Daten
Nennleistung: 1.200 / 2.000 Watt
Thermostat Abschaltung bei: 85°C
Heizelement: Keramik (vertikal)
Luftumwälzung: k.A.
Geräuschpegel: ca. 57 dB

Zusatzfunktionen
stufenloses Thermostat
zwei Heizstufen (1.2 kW / 2 kW)
Kippsicherung
Tragegriff auf der Oberseite
Überhitzungsschutz vorhanden
60° automatische Oszillation

Produktabmessungen
185 x 155 x 260 mm
1.75 kg

Kundenbewertungen
Bei über 2.000 Kundenbewertungen kommt das Gerät auf eine Durchschnittsbewertung von 4,6 von 5 Sternen.

Positiv
extrem kompakter Korpus
wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
überzeugende Wärmeleistung
schnelle Wärmeentwicklung

Negativ
beide Wärmestufen recht laut
Front kann sehr heiß werden

FAQ
Lässt sich der integrierte Thermostat auf eine bestimmte Temperatur einstellen?

Es gibt kein Display, über das eine entsprechende Temperaturangabe gemacht werden kann. Stattdessen ist ein stufenloser Drehregler vorhanden. Sobald die gewünschte Temperatur im Raum erreicht wurde kann dieser Regler soweit zurückgedreht werden, dass sich das Gerät automatisch ausschaltet. Wird nun die gewünschte Temperatur unterschritten so schaltet sich der Heizstrahler vollkommen automatisch wieder ein.

Kann der Heizlüfter mit einer Zeitschaltuhr eingesetzt werden?

Das ist problemlos möglich. Da hier sämtliche Einstellungen analog über die entsprechenden Regler durchgeführt werden gibt es keine Elektronik, die sich zurücksetzen könnte.

Unterscheidet sich der Geräuschpegel zwischen der ersten und der zweiten Heizstufe?

Der Unterschied bezüglich der Lautstärke der beiden Heizstufen ist minimal und eigentlich zu vernachlässigen. Mit einem Geräuschpegel von bis zu 57 dB zeigt sich das Gerät zwar vergleichsweise laut, sollte im Alltag jedoch nicht weiter negativ auffallen.

Der günstige Turboheizer mit ansprechendem Design – Honeywell HZ-510E

Bereits optisch hebt sich der Keramik-Heizlüfter von Honeywell von der Konkurrenz ab und punktet durch ein chices Design, das auf eine Mischung aus Chrom und roter Lackierung setzt. So wird ein klassischer Retro-Look geschaffen, der jedoch lediglich äußerlich an die alten Zeiten erinnern, denn die Technik im Inneren entspricht allen modernen Anforderungen. Er setzt zum Beispiel auf alle gängigen Sicherheitsmaßnahmen, zu denen unter anderem der Überhitzungsschutz und eine Frostschutzautomatik gehören und bietet sogar einen Safe Guard Indikator.

Eckdaten & Einschätzung
Positiv fallen zunächst einmal die beiden wählbaren Schaltstufen auf, die mit 1.100 Watt und 1.800 Watt Leistung ordentlich Power mitbringen. Darüber hinaus wurde ein Thermostat verbaut, mit dessen Hilfe ein automatisches Ein- und Ausschalten ermöglicht wird. Weitere Punkte gibt es für die breiten Standfüße und die einstellbare Höhe sowie den chicen und stabilen Tragehenkel an der Oberseite. In Kombination mit dem vergleichsweise niedrigen Gewicht wird so eine hohe Mobilität und Flexibilität bezüglich des Einsatzortes geboten.

Wichtige Daten

  • Nennleistung: 1.100/1.800 Watt
  • Thermostat Abschaltung bei: 85°C
  • Heizelement: Keramik-Block
  • Luftumwälzung: für 22 m² Räume geeignet

Zusatzfunktionen

  • Überhitzungsschutz
  • zwei Schaltstufen
  • Tragegriff auf der Oberseite
  • stufenloses Thermostat
  • Safeguard System

Produktabmessungen

  • 320 x 190 x 300 mm
  • 2.5 kg
Kundenbewertungen
Bei über 480 Kundenbewertungen kommt das Gerät auf eine Durchschnittsbewertung von 4,3 von 5 Sternen.

Positiv

  • Schnelle Wärmeentwicklung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Vergleichsweise leise
  • Kaum Geruchsentwicklung

Negativ

  • Unterschied zwischen Schaltstufen minimal
  • Filter nur schwer zugänglich
FAQ
Wie stark ist die Geruchsentwicklung bei dem Keramik-Heizlüfter?

Wie bei jedem Heizlüfter kann während der ersten Minuten nach dem Einschalten ein etwas unangenehmer Geruch entstehen. Dies liegt einfach an Staub und kleinen Haaren, die sich seit dem letzten Ausschalten dort angesammelt haben und dann verbrennen. Allerdings ist nach den ersten Minuten der Geruch verschwunden und der Heizlüfter ist vollkommen geruchsneutral.

Wie laut ist der Geräuschpegel während des Betriebs?

Auf eine genaue Dezibel-Angabe verzichtet der Hersteller zwar, doch sollte der Geräuschpegel ungefähr um die 50 dB liegen. Für einen nächtlichen Einsatz im Schlafzimmer könnte dies für einige Nutzer zu laut sein, doch für den alltäglichen Einsatz dürfte der Geräuschpegel leise genug sein, um nicht störend zu wirken.

Lässt sich die gewünschte Raumtemperatur einstellen?

Eine genaue Wahl der Raumtemperatur über das Gerät ist nicht möglich, denn der stufenlose Regler ist ohne Angaben. Stattdessen können Sie ihn einfach bei der erreichten Wunschtemperatur so weit herunter drehen, dass sich das Gerät von alleine ausschaltet. Sollte die Temperatur nun sinken, so schaltet sich der Heizstrahler wieder automatisch ein und wärmt den Raum zur gewählten Temperatur auf.

Die Diesel-Kanone für anspruchsvollere Aufgaben – Einhell DHG 200

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Bereits ein Blick genügt, um festzustellen, dass es sich bei diesem Heizgebläse um ein besonders Produkt handelt: Das Design ist außergewöhnlich, die Nennleistung mit bis zu 20 kW überzeugend und die Funktionen entsprechend allen Wünschen, die an ein modernes Gerät gestellt werden können. Obwohl das Gerät mit Diesel betrieben wird lässt es sich doch schnell mit Hilfe der einfachen Bedienung ein- und ausschalten. Darüber hinaus punktet es mit einem Überhitzungsschutz sowie einer Störungsanzeige.

Eckdaten & Einschätzung
Das mobile Heizgerät wurde speziell für anspruchsvollere Einsätze entwickelt, denn mit einer überaus starken Leistung kann es nicht nur zur Punktbeheizung am Arbeitsplatz eingesetzt werden, sondern eignet sich sogar zur Trocknung von Neubauten. Weitere Punkte bekommt es für die hohe Mobilität, die nicht zuletzt auf den stabilen und hochwertigen Tragegriff auf der Oberseite zurückzuführen ist. Das Starten dieses Modells wird übrigens mit Hilfe einer elektrischen Zündung durchgeführt, sodass es selbst von Technik-Anfängern ohne Probleme eingesetzt werden kann.

Wichtige Daten

  • Nennleistung: bis 20.000 Watt
  • maximale Luftausblastemperatur: 393 °C
  • Luftumwälzung: 400 m³/h
  • Tankvolumen: 19 Liter

Zusatzfunktionen

  • Überhitzungsschutz
  • Störungsanzeige
  • regelbarer Thermostat
  • elektrische Zündung

Produktabmessungen

  • 300 x 775 x 400 mm
  • 12.7 kg
Kundenbewertungen
Bei über 90 Kundenbewertungen kommt das Gerät auf eine Durchschnittsbewertung von 4,3 von 5 Sternen.

Positiv

  • lange Lebensdauer
  • vergleichsweise geruchsfrei
  • schnelle Wärmeentwicklung
  • einfache Bedienung

Negativ

  • sehr laut
  • Tankdeckel nicht optimal platziert
FAQ
Lässt sich am Gerät ein Schlauch für einen gezielteren Luftstrom anbringen?

Davon ist mit Nachdruck abzuraten, denn die Brennkammer im Inneren schickt die Flammen bis kurz vor dem Austrittspunkt. So wird das Material an der Öffnung durchaus auf bis beinahe 400 °C erhitzt. Darüber hinaus könnte es beim Anschluss eines Schlauchs Probleme mit den Abgasen geben.

Eignet sich das Heizgebläse auch für geschlossene Räume (Keller, Garage, etc.)?

Für kleinere Räume ist dieses Gerät nicht wirklich geeignet, denn einerseits sammeln sich sonst die Abgase zu schnell an (CO2-Gefahr!), andererseits ist auch die Wärmeentwicklung auf den ersten Metern sehr hoch, sodass hier schnell Verbrennungen an Lagergütern oder Ähnlichem entstehen könnten.

Wie stark ist der Dieselgeruch während der Nutzung?

Ein gewisser Geruch nach Abgasen entsteht selbstverständlich während der Nutzung, doch wer regelmäßig lüftet, der sollte damit keinerlei Probleme haben. Die Geruchsentwicklung hält sich im Rahmen dessen, was erwartet wird.

Der Alleskönner in unserer Empfehlung – Aktobis WDH-BGP03

Aktobis Heizgebläse Elektroheizer Frostwächter Bauheizer WDH-BGP03 (3 kW / 230 V)
  • Heizleistung einstellbar bis 3.000 Watt + Zwei Heizstärken auswählbar (1 = 1.500 Watt 2 = 3.000 Watt) !

Bei diesem Bauheizer von Aktobis handelt es sich um ein recht klassisches Modell, das mit einem geradlinigen Design und einer einfachen Bedienung positiv auffällt. Neben einer GS-Prüfung vom TÜV Rheinland punktet das Gerät mit einem stabilen Gehäuse, einer IP-20 Zertifizierung sowie allen gängigen Zusatzfunktionen. Dazu zählt zum Beispiel der reine Ventilatorenbetrieb für einen Einsatz im Sommer, ein Überhitzungsschutz sowie die praktische Frostwächter-Funktion. Letztere verhindert ein Vereisen der Elektronik und ermöglicht dadurch einen langfristigen Einsatz auf Baustellen – auch bei kalten Temperaturen im Außenbereich.

Eckdaten & Einschätzung

Zwar handelt es sich gerade im Hinblick auf die maximale Leistung nur um eine recht kleine Bauheizung, für den Einsatz im Pausenraum oder im mobilen Container reicht dies jedoch definitiv aus. Der verbaute Thermostat ermöglicht eine manuelle Regulierung der Raumtemperatur, bei der sich das Gerät automatisch ausschaltet, sobald die gewünschte Grenze erreicht wurde. Wird die Temperatur erneut unterschritten so schaltet sich der Bauheizer auch wieder automatisch ein.

Durch seine robuste Bauweise eignet sich dieses Modell auch für den Dauerbetrieb und sollte es doch einmal zu einer Überhitzung kommen so greifen die Sicherheitsmaßnahmen sofort. Darüber hinaus gibt es Bonuspunkte für die hohe Mobilität, die einerseits durch das geringe Gewicht, andererseits durch den sinnvollen Tragegriff auf der Oberseite gewährleistet wird.

Wichtige Daten

  • Nennleistung: 1.500 / 3.000 Watt
  • Thermostat Abschaltung bei: 45°C
  • Heizelement: Stahl (spiralförmig)
  • Luftumwälzung: ca. 230 m²/h
  • Geräuschpegel: ca. 48 dB

Zusatzfunktionen

  • stufenloser Thermostat (0°C bis 45°C)
  • zwei Heizstufen
  • Überhitzungsschutz
  • Ventilatorenbetrieb ohne Heizfunktion
  • für Dauerbetrieb geeignet
  • Frostwächter-Funktion vorhanden

Produktabmessungen

  • 330 x 215 x 290 mm
  • 4,4 kg
Kundenbewertungen

Bei über 20 Kundenbewertungen kommt das Gerät auf eine Durchschnittsbewertung von 4,4 von 5 Sternen.

Positiv

  • für viele Einsatzgebiete geeignet
  • hohe Mobilität
  • hervorragende Verarbeitung
  • intuitive Bedienung
  • Frostwächter-Funktion

Negativ

  • nur für kleinere Räume geeignet
  • relativ kurzes Kabel
FAQ

Darf der Bauheizer unbeaufsichtigt arbeiten oder besteht die Gefahr eines Brandes?

Das Heizgebläse wurde vom TÜV Rheinland „GS“ geprüft und erfüllt darüber hinaus sämtliche Sicherheitsansprüche, die der deutsche Gesetzgeber vorsieht. Auf Grund der Wärmeentwicklung an der Front sollte lediglich darauf geachtet werden, dass kein leicht brennbares Material direkt vor der Bauheizung steht.

Lässt sich der verbaute Thermostat in sinnvollen Stufen skalieren?

Bei diesem Modell wurde ein stufenloser Thermostat verbaut. Für eine optimale Nutzung sollte zunächst gewartet werden bis die gewünschte Zimmertemperatur erreicht wurde. Dann wird der stufenlose Drehregler bis zu dem Punkt herunter gedreht an dem sich das Gerät automatisch ausschaltet. Fällt nun die Temperatur weiter, so schaltet sich der Bauheizer einfach wieder von selbst ein.

Benötigt der Heizstrahler Starkstrom für seinen Einsatz?

Nein, diese Variante von Aktobis lässt sich ohne Probleme an jeder beliebigen 230 Volt Steckdose anschließen. Starkstrom wird also nicht benötigt.

Das Premium-Modell für jede Gelegenheit – Stanley ST-09-400-E

Wer auf der Suche nach einem vergleichsweise leistungsstarken Modell ist, der sollte unbedingt einen Blick auf das teuerste Modell in unserem Vergleich werfen. Der Bauheizer von Stanley punktet auf der einen Seite mit seiner robusten Bauweise und einer IP-44 Zertifizierung, die sogar die Elektronik vor Spritzwasser von allen Seiten schützt.

Auf der anderen Seite ist die schiere Leistung definitiv erwähnenswert, denn selbst Räume mit 90 m³ und mehr stellen für das Gerät kein Problem dar. Trotz seiner Leistungen wirkt die Bauheizung höchst kompakt und lässt sich problemlos im Kofferraum transportieren.

Eckdaten & Einschätzung

Dieses Modell wurde vorrangig für den Einsatz im industriellen Bereich entwickelt, da es sich lediglich mit Starkstrom betreiben lässt und die wenigsten Haushalte über eine 400 Volt Steckdose verfügen dürften. Egal ob auf Baustellen, in Werkstätten oder in Lagerhallen, das Produkt sorgt für einen schnellen Wärmeaustausch und bietet eine Luftumwälzung von 708 m³ pro Stunde.

Gleichzeitig sind alle gängigen Sicherheitsmaßnahmen vorhanden, zu denen zum Beispiel ein Schutz gegen Überhitzung oder ein stufenloses Thermostat gehören. Es ist sogar möglich den Bauheizer an der Wand zu montieren und ihm so einen festen Platz zuzuweisen. Zudem werden drei Stufen angeboten, wobei in der ersten Stufe lediglich der Ventilator läuft, während die nächsten beiden Stufen zum Heizen dienen. So lässt sich das Gerät sowohl in den kalten Monaten als auch an heißen Tagen einsetzen.

Wichtige Daten

  • Nennleistung: 4.500 / 9.000 Watt
  • Spannung: 400 Volt
  • Heizelement: Stahl (Schlangenform)
  • Luftumwälzung: ca. 708 m²/h
  • Batteriebetrieb möglich: nein

Zusatzfunktionen

  • stufenloser Thermostat
  • drei Nutzungsstufen
  • Überhitzungsschutz
  • Ventilatorbetrieb ohne Heizfunktion

Produktabmessungen

  • 400 x 490 x 395 mm
  • 10.2 kg
Kundenbewertungen

Bei über 90 Kundenbewertungen kommt das Gerät auf eine Durchschnittsbewertung von 3.9 von 5 Sternen.

Positiv

  • starke Wärmeleistung
  • hohe Standsicherheit
  • angenehme Tragegriffe
  • simple Bedienelemente

Negativ

  • kein Kabel im Lieferumfang enthalten
  • Ventilator etwas schwach
FAQ

Ist ein Kabel im Lieferumfang enthalten?

Ein Anschlusskabel für entsprechende Steckdosen gibt es im Lieferumfang nicht. Stattdessen wird ein fünfpoliger 16A-CEE-Stecker mitgeliefert.

Ist der Bauheizer für einen Dauerbetrieb geeignet?

Grundsätzlich spricht nichts gegen den Dauereinsatz der Bauheizung. Sollte das Gerät doch einmal überhitzen so sorgt der automatische Überhitzungsschutz dafür, dass sich der Heizlüfter ausschaltet bis er auf eine nutzbare Temperatur abgekühlt ist.

Besteht der Heizstrahler gänzlich aus Metall?

Die Außenhülle sowie das Gitter an der Front bestehen aus hochwertigem Metall, während die Bedienelemente sowie die Tragegriffe aus Kunststoff gefertigt wurden. So sind sie weniger wärme- und vor allem kälteempfindlich.

Das sagen Stiftung Warentest und ÖKO-Test zu Bauheizungen

Die beiden renommierten Verbraucherorganisationen haben sich zwar in der Vergangenheit bereits mit vielen verschiedenen Themengebieten und Produkten beschäftigt, bisher gehören Bauheizer jedoch nicht zum Repertoire. Auch in Bezug auf Heizlüfter, die häufig auch in privaten Haushalten eingesetzt werden, sieht es bezüglich entsprechender Tests nicht gut aus. Das letzte Mal, dass sich Stiftung Warentest mit diesem Themengebiet Thema auseinander gesetzt hat, war in einem zweiteiligen Testbericht aus dem Jahre 1967. Wer sich trotzdem für diese zugegeben für heutige Modelle nicht mehr relevanten Informationen interessiert, der findet den März-Test hier und den April-Test hier.

Auch bei Öko-Test sieht das nicht anders aus, auch wenn die Verbraucherorganisation immer wieder einige Tipps und Tricks zum richtigen Heizen gibt. Den aktuellen Artikel dazu können Sie hier finden. Wer also auf der Suche nach neueren Informationen ist, der findet entsprechende Ratgeber und Erfahrungsberichte im Internet oder bei uns.

Die wichtigsten Eigenschaften für Heizgebläse in der Übersicht

Schon lange nicht mehr sind Bauheizer und Heizlüfter nur auf Baustellen oder in Werkstätten zu finden, denn die oftmals kompakten Geräte sind mittlerweile so flexibel, das sie auch in vielen anderen Situationen sinnvolle Ergänzungen darstellen. Entsprechend groß und unübersichtlich zeigt sich auch der Markt und gerade Modelle aus dem asiatischen Raum locken immer wieder mit äußerst günstigen Angeboten.

Doch nicht jede Variante ist auch für den Einsatz in den eigenen vier Wänden geeignet, während sich andere Versionen nur bedingt oder gar nicht für eine Nutzung auf Baustellen oder im Industriebereich qualifizieren. Letztendlich sollten Sie sich genau überlegen, welche Eigenschaften das „perfekte“ Heizgebläse haben sollte und auf welche Zusatzfunktionen Sie getrost verzichten können. Wir haben einmal die wichtigsten Eigenschaften zusammengetragen.

Gas, Strom oder Öl – Welche Bauheizer-Varianten gibt es?

Gerade in Neubauten, in großen Hallen oder auf Baustellen kann es mitunter schwierig sein eine Stromquelle für den Bauheizer zu finden ohne lange Verlängerungskabel zu verlegen. In solchen Situationen wird häufig zu anderen Energiequellen gegriffen, die in ihrer Handhabung einfacher und unkomplizierter sind. Insgesamt lassen sich heutzutage drei verschiedene Konstruktionsformen bei Heizlüftern finden: Neben den elektrischen Varianten gibt es noch Versionen die auf Benzin oder Diesel setzen sowie Modelle, die mit Gas arbeiten. Dabei bietet jede Bauheizung ganz eigene Vor- und Nachteile:

  • Elektrische Bauheizer: Hierbei handelt es sich um die am meisten anzutreffende Variante. Gerade kleinere und mittelgroße Geräte setzen fast ausschließlich auf diese Methode, da sie vor allem für den Einsatz im privaten Bereich, in Büros oder Werkstätten gedacht sind. Dort gibt es in der Regel genügend Möglichkeiten um eine Stromquelle zu erreichen.
  • Benzinbetriebene Heizlüfter: Seit einigen Jahrzehnten schon geht die Anzahl dieser Modelle stetig zurück und gerade neue Modelle verzichten fast ausschließlich auf diese Methode. Früher wurden diese Bauheizer in der Regel an besonders großen Baustellen eingesetzt. Sie haben allerdings den großen Nachteil, dass sie relativ viel Platz benötigen und zeitgleich eine unangenehme Geruchsentwicklung auf Grund des Benzins beziehungsweise Diesels haben. Auch die Sicherheitsanforderungen sind bei diesen Versionen unnötig hoch, gerade im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten.
  • Gas-Bauheizer: Diese höchst mobilen Versionen kommen überall dort zum Einsatz wo Stromquellen Mangelware sind. So können sie zum Beispiel gerade zu Beginn einer neuen Baustelle genutzt werden. Selbst kleinere Varianten werden gerne genutzt – unter anderem auch von Campern, die auch in den Wintermonaten eine Wärmequelle suchen. Doch ist hier Vorsicht geboten, da die Heizkörper durch den Gasausstoß in beengten Räumen schnell die Luft verdrängen und zu Gasvergiftungen sorgen können. Regelmäßiges Lüften ist also absolute Pflicht.

Letztendlich hängt die zu wählende Variante immer von den eigentlichen Möglichkeiten ab. Doch wer die Möglichkeit hat auf einen mit Strom betriebenen Bauheizer zurückzugreifen, der sollte dies unbedingt tun. Strom wird in der Regel niemals erschöpfen, während Gasflaschen und Benzinkanister erneut aufgefüllt werden müssen. Darüber hinaus sind die Sicherheitsmöglichkeiten bei den elektrischen Versionen wesentlich höher und besser.

Mehr Informationen zu den einzelnen Bauheizer-Typen zeigt dieses informative Video:

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Quelle: Radspieler Classic: „Mobiles heizen – Diesel vs Gas vs Elektro vs Schwingfeuerheizung!“

Die Leistung muss stimmen

Grundsätzlich gesprochen gibt es eine relativ klare Korrelation zwischen Preis und Leistung, denn je höher die Leistung des Bauheizers sein soll desto höher fällt auch in der Regel der Anschaffungspreis aus. Es gilt also vorab genau zu überlegen welche Aufgaben der Heizlüfter überhaupt erfüllen soll und welche Leistung dafür benötigt wird. „Leistung“ wird dabei jedoch nicht nur über die reine Watt-Zahl definiert, sondern auch andere Faktoren spielen hier durchaus eine wichtige Rolle:

  • Nennleistung: Für kleine bis mittelgroße Räumlichkeiten reichen bereits Geräte bis 3 kW aus, während mittelgroße bis große Räume mit Heizgebläsen von bis zu 9 kW erwärmt werden sollten. Wer noch größere Aufgaben angehen soll und muss der sollte zu den noch stärkeren Modellen greifen, die bis zu 15 kW Nennleistung (und sogar darüber hinaus!) anbieten können, allerdings auch einen entsprechenden Anschaffungspreis mitbringen.
  • Luftumwälzung: Die stärkste Leistung bringt natürlich nichts wenn keine entsprechende Technik dahinter steht. Hier hilft die Angabe des Herstellers bezüglich der stündlichen Luftumwälzung als weiteres Indiz. Je höher diese Zahl (in Kubikmetern) ist, desto mehr Luft wird pro Stunde also erwärmt. Wer ganz mathematisch vorgehen möchte, der kann natürlich auch die Luftmenge im betroffenen Raum berechnen und so genau erfahren wie schnell der potentielle Bauheizer die gesamte Luft erwärmen würde.
  • Größe der Heizfläche: Eine besonders starke Nennleistung in einem kleinen Gerät ist nicht wirklich sinnvoll, denn die ganze Heizkraft kann sich dann nur schwer gleichmäßig im ganzen Raum verteilen. Mit einer höheren Leistung sollte also auch ein größerer Korpus einher gehen – anderenfalls würde ein großer Teil der Heizleistung einfach verpuffen.

Natürlich spricht nichts dagegen einen großen Bauheizer in einem kleinen 15 Quadratmeter großem Raum zu verwenden, doch ist dies Platz-, Energie- und Geldverschwendung. Wesentlich sinnvoller ist es also wenn Sie vorab darüber nachdenken an welchen Orten und in welchen Räumen der Heizlüfter überhaupt eingesetzt wird bevor Sie sich für ein Modell entscheiden.

Mobilität vs. Standfestigkeit

Ein häufiges Problem bei der Auswahl eines Bauheizer-Modells liegt in der Frage wie schwer und standfest das Gerät sein sollte. Eine Pauschalantwort hierauf gibt es auch bei diesem Thema nicht, denn auch hier hängt vieles von den Gegebenheiten und den eigenen Bedürfnissen ab: Ist eine Nutzung im Außenbereich oder zumindest in der Nähe von oft geöffneten Fenstern und Türen geplant, so sollte ein gewisses Grundgewicht gegeben sein – alleine schon um etwaige Windböen zu überstehen. Gleichzeitig sind gerade die kleineren Geräte für den Privatgebrauch häufig so konzipiert, dass sie zwar relativ schnell umfallen können, dafür allerdings einen sogenannten Kippschutz haben, bei dem sich das Heizgebläse automatisch ausschaltet sobald sich die Unterseite vom Boden löst. Das ist besonders sinnvoll für all jene Familien mit Tieren und Kinder im Haushalt.

Gerade Bauheizer, die häufig umziehen müssen und im Industriebereich eingesetzt werden bieten häufig eine gesunde Kombination aus Mobilität und Standfestigkeit an. So bieten sie allein auf Grund ihrer Größe schon ein recht schweres Eigengewicht, haben dafür jedoch auch Tragegriffe oder sogar kleine (feststellbare) Räder verbaut.

Tipp: Je mehr Menschen (und Tiere) potentiell in die Nähe des Bauheizers kommen können desto wichtiger wird die Standfestigkeit – schließlich kann jeder aus Versehen dagegen stoßen.

Robuste Bauweise für langfristige Einsätze

Nicht nur die Verarbeitung spielt bei Bauheizern eine wichtige Rolle, denn bereits die Materialwahl kann einen großen Unterschied machen. Die meisten preisgünstigen Modelle, die für einen Einsatz im Büro oder in privaten Haushalten bestimmt sind, setzen auf Kunststoff. Dieser hat den großen Vorteil, dass er sowohl preiswert als auch besonders leicht ist. Letzteres ermöglicht ein schnelles Umsetzen, was natürlich ein klarer Vorteil sein kann. Gleichzeitig sind die Kunststoff-Varianten nur begrenzt für einen Einsatz in feuchten Umgebungen oder gar im Außenbereich geeignet und sind auch nicht die stabilsten – ein häufiger Transport im Bauwagen oder Auto kann schnell Schäden hinterlassen.

Wesentlich stabiler zeigen sich hier die Heizstrahler mit einer Metallummantelung. Häufig wird hier entweder Blech oder der noch stabilere (und teurere) Edelstahl eingesetzt. Diese Modelle lasse sich auch ohne Probleme in kälteren Umgebungen nutzen oder gar im Außenbereich über einen längeren Zeitraum verwenden. Doch Achtung: In der Regel werden die Bauheizer entweder für einen Außeneinsatz oder für den Innenraum konzipiert und sollten auch nicht einfach für einen anderen Zweck eingesetzt werden. Entsprechende Informationen lassen sich in Bedienungsanleitung finden.

Auf verschiedene Zusatzfunktionen achten

Moderne Bauheizer sind mit einer ganzen Reihe an zusätzlichen Funktionen ausgestattet, die jedoch nicht alle sinnvoll und nützlich sind. Natürlich hängt auch hier wieder die „richtige“ Version davon ab, was denn für den Einsatz benötigt wird. Dabei haben Käufer die Qual der Wahl. Wir haben einmal die häufigsten Zusatzfunktionen zusammengefasst:

  • Thermostat: Der Temperaturregler ist heutzutage schon beinahe Standardausstattung und dürfte in fast allen modernen Modellen zu finden sein. Er misst ständig die Temperatur der Umgebung und kann so erkennen, wann ein manuell voreingestellter Wert erreicht wurde. Häufig werden hier Drehregler eingesetzt, die dann bestimmen, bei welcher Temperatur sich der Bauheizer automatisch ein- und ausschalten soll. Während die meisten Modelle hier eine stufenlose (und damit etwas ungenaue) Temperaturgrenze anbieten können teurere Modelle eine auf den Grad genaue Raumtemperatur ermöglichen.
  • verschiedene Heizstufen: Mit ein paar wenigen Ausnahmen bei besonders preisgünstigen Modellen sind eigentlich alle Heizlüfter mit mindestens zwei Leistungsstufen ausgestattet, obwohl gerade in Verbindung mit dem Thermostat eine Stufe durchaus ausreichen würde. Die verschiedenen Heizstufen ermöglichen allerdings den Einsatz von weniger oder eben mehr Energie – je nach Bedarf – und können so tatsächlich Strom sparen.
  • optionale Kaltstufe: Immer mehr Modelle bieten die Möglichkeit an das Gebläse im Inneren auch ohne angeschalteter Heizung zu verwenden. So sind die Geräte nicht nur für die kalten Monate geeignet, sondern können auch während der heißen Monate für eine angenehme Abkühlung sorgen.
  • Timer-Funktion: Dies ist eine Service-Funktion die nun wirklich nicht jeder benötigt. Während im privaten Bereich ein solcher Zusatz nützlich sein kann wird sie im Industriebereich wohl eher selten benötigt werden. Das Einstellen einer Start- und Stopp-Zeit bietet auf jeden Fall ordentlich Komfort und erhöht die Flexibilität der Nutzung.
  • Frostwächter: Diese Frostschutz-Funktion ist darauf ausgelegt einen Raum über der Gefriertemperatur zu halten. In der Regel aktivieren sich Geräte mit diesem Feature bereits wenn die Temperatur unter 5°C fällt und deaktivieren sich, wenn diese Temperaturgrenze überschritten wurde. Das kann zum Beispiel für Lagerräume sinnvoll sein in denen das Lagergut nicht dem Gefrierpunkt ausgesetzt werden soll.
  • einfache Fernbedienung: Gerade bei höherpreisigen Heizgebläsen werden einfache Fernbedienungen zum Ein- und Ausschalten des Gerätes sowie zur Veränderung der Temperatur über eine gewisse Entfernung mitgeliefert. Ob dies notwendig und benötigt wird muss jeder selbst entscheiden.

Auf eine Vielzahl der modernen Zusatzfunktionen können die meisten Nutzer wahrscheinlich verzichten. Während einige durchaus sinnvoll sein können sind andere nur eine nette Service-Funktion. So lohnt es sich auf jeden Fall vorab die Produktbeschreibung genaustens zu studieren und so eventuell ein preisgünstigeres Modell zu finden, das auf unnötige Zusätze verzichtet.

Die wichtigsten Sicherheitskriterien

Die meisten Bauheizungen werden heutzutage so konzipiert, dass die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen bereits zur Standardausführung gehören. Trotzdem ist es sinnvoll vorab die Produktbeschreibung nach etwaigen Sicherheitsfunktionen zu überprüfen, denn gerade Geräte, die außerhalb der Europäischen Union entwickelt und gefertigt werden, verzichten mitunter auf die so kritischen Zusätze. Hier einmal die gängigsten Schutzmechanismen im Überblick:

  • Überhitzungsschutz: Der wichtigste Schutzmechanismus verhindert, dass sich die im Inneren liegende Heizung so stark überhitzt, dass es zu einem Kurzschluss oder anderen Fehlern kommt. Wird eine bestimmte Temperatur erreicht so sorgt der Überhitzungsschutz automatisch dafür, dass sich das Gerät ausschaltet und erst wieder aktivieren lässt, wenn es sich abgekühlt hat.
  • Kippschutz: Gerade schwere Geräte verfügen nicht immer über diese Schutzfunktion, benötigen sie allerdings auch nicht unbedingt. Kleinere, kompakte Bauheizer sollten allerdings immer diesen Schutzmechanismus besitzen, da hier die Gefahr eines Umkippens und eines daraus resultierenden Brandes sonst zu hoch ist. Die Funktion selbst sorgt dafür, dass sich der Heizlüfter nur dann einschalten lässt, wenn die Unterseite auch tatsächlich auf dem Boden steht.
  • IP-Schutzfaktor: Dies ist vor allem für Bauheizer wichtig, die in feuchten Umgebungen (Badezimmer, Neubau, Keller, etc.) eingesetzt werden sollen. Bereits ab einer IP-21 Zertifizierung wird normale Feuchte, wie sie im Badezimmer entsteht, abgehalten – jedoch sind höhere IP-Schutzfaktoren durchaus sinnvoll, wenn ein regelmäßiger Einsatz in feuchteren Räumen geplant ist.

Gerade auf den Kippschutz und den Überhitzungsschutz sollte eigentlich immer geachtet werden, da sie die besten Schutzmaßnahmen gegen eventuelle Brände darstellen. Vor allem wenn ein längerer, unbeaufsichtigter Einsatz geplant wird, sind sie unerlässlich.

Bildidee: Bauheizer in Flammen (Bilduntertitel: Sicherheitsmaßnahmen können Kurzschluss und Brände verhindern)

Den passenden Geräuschpegel wählen

Jeder Bauheizer macht Krach – das lässt sich einfach nicht verhindern. Allerdings gibt es unterschiedliche Geräuschpegel, die bei jedem Hersteller (selbst bei gleicher Leistung) anders sind. Hier spielt einerseits die verbaute Technik selbst, andererseits auch Größe, Verarbeitung und häufig auch die Nennleistung eine Rolle, sodass es keine passende Pauschalaussage gibt. Viele Hersteller geben allerdings den Geräuschpegel mit an, sodass Sie diese Information häufig entweder direkt beim Hersteller oder beim Shop ihres Vertrauens herausfinden können. Doch welcher Geräuschpegel ist denn eigentlich sinnvoll?

Auch hier kommt es erneut auf den Verwendungszweck an: Soll der Bauheizer nur tagsüber an der Baustelle eingesetzt werden so spielt die maximale Lautstärke des Gerätes nur eine untergeordnete Rolle. Die meisten Heizlüfter liegen sowieso zwischen 45 dB und 60 dB, was im unteren Bereich leiser Radiomusik im Hintergrund entspricht, während der obere Bereich mit einem normalen Gespräch mehrere Leute zu vergleichen ist. Gerade Profi-Geräte, die für größere Aufgaben entwickelt wurden, können allerdings auch höhere Geräuschpegel erreichen. Hier sollte vorab überprüft werden ob am Einsatzort potentielle Nachbarn von den sehr lauten Geräuschen beeinträchtigt werden könnten. Wer hingegen einen Heizlüfter für das Schlafzimmer sucht, der sollte auf ein möglichst leises Gerät zurückgreifen.

Tipp: In der Wohnung oder im Büro sind leise Geräte sinnvoll, während im Keller, im Hobbyraum oder der Garage lautere Bauheizer kein Problem darstellen. Überprüfen Sie die Angeben zum Geräuschpegel vorab um unschöne Überraschungen zu vermeiden.

Entscheidende Kaufkriterien für den Bauheizer-Kauf

Wenn Sie sich mit dem Thema „Bauheizungen“ gar nicht auskennen, so werden Sie sich bei einem Blick auf den Markt schnell überfordert fühlen. Schließlich gibt es eine Vielzahl von Hersteller und eine noch breitere Produktpalette, die sich in vielen Punkten voneinander unterscheiden. Damit Sie eine möglichst sinnvolle Einschränkung bei der Produktwahl treffen können haben wir einmal die wichtigsten Kaufkriterien in unserer Übersicht zusammengefasst und verraten Ihnen damit genau, auf welche Punkte Sie achten sollten – zumindest dann, wenn der jeweilige Punkt auf die potentiellen Einsätze auch für Sie zutrifft:

  • Leistung: Das wohl wichtigste Kaufkriterium sollte immer zunächst die Leistung sein. Ein zu starker Bauheizer verbraucht unnötig viel Energie, kostet mehr in der Anschaffung und ist letztendlich auch lauter und größer als benötigt. Gleichzeitig kann ein zu schwacher Heizlüfter die Räumlichkeiten nicht schnell genug oder sogar gar nicht richtig aufheizen. Entsprechend ist es wichtig, dass die Leistung immer dem Einsatzbereich angepasst wird.
  • Zusatzfunktionen: Timer-Funktion, Fernbedienung, multiple Heizstufen und Thermostat können absolut sinnvoll sein und das Leben erleichtern. Mitunter werden sie aber auch gar nicht benötigt, sodass hier durch den Kauf eines einfacheren Gerätes richtig Geld gespart werden kann. Überlegen Sie vorab, was Sie wirklich benötigen und suchen Sie nach entsprechenden Bauheizungen.
  • Mobilität: Viele Modelle sollen lediglich an einem einzigen Ort aufgestellt und danach niemals wieder bewegt werden. Hier sind Modelle mit einem stabilen Stand und einem hohen Eigengewicht von Vorteil. Wenn hingegen ein Bauheizer gesucht wird, der regelmäßig seinen Platz wechseln wird, so sollte auf ein niedrigeres Gewicht und stabile Tragegriffe sowie einen kompakten Aufbau geachtet werden.
  • Sicherheitsaspekte: Heutzutage gehören Überhitzungsschutz und Kippschutz eigentlich schon zur Grundausstattung, doch gerade Modelle aus dem asiatischen Raum verzichten mitunter auf diese sinnvollen Zusätze. Achten Sie darauf, dass die Sicherheitsanforderungen erfüllt werden damit es nicht zu Bränden, Kurzschlüsse oder ähnliche Unfälle kommt.
  • Lautstärke: Ist ein Einsatz im Büro, in der Werkstatt oder den eigenen vier Wänden geplant, so können leise Modelle einen klaren Vorteil bringen, da sie Regeneration und Konzentration nicht stören. Stärke Bauheizer haben in der Regel auch einen höheren Geräuschpegel, punkten dafür jedoch auch mit einer besseren Leistung.
  • Material: Günstige, kompakte Heizlüfter setzen oftmals auf günstigen Kunststoff für die Außenhülle, was zusätzlich das Gewicht noch einmal reduziert. Allerdings sind diese Modelle auch weniger Robust, sodass gerade bei einem häufigen Transport oder einem Einsatz im Außenbereich eher Metallversionen (Blech, Edelmetall, etc.) die sinnvollere Wahl darstellen.

Am Ende sollten Sie immer das Gerät wählen was zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt. Sollte der Einsatz in mehreren Räumen geplant sein, die sich jedoch in Größe und Anspruch stark voneinander unterscheiden, ist es häufig sinnvoller ein Zweitgerät zu wählen. Je stärker Sie die Wünsche einschränken können, desto eher finden Sie das für Sie perfekte Modell und können dabei häufig auch noch Geld sparen.

Die besten Hersteller von Bauheizungen

Wie bereits mehrfach erwähnt ist der Markt für Bauheizer und Heizlüfter groß und unübersichtlich. Trotzdem haben sich in den letzten Jahrzehnten einige Marken mit ihrer Technologie und Branding einen Namen machen können. Sie überzeugen durch Qualität und Langlebigkeit, sodass es sich immer lohnt einen Blick auf ihre Produkte zu werfen. Hier die bekanntesten Markenhersteller für Bauheizungen:

HerstellerHerkunftGründungMerkmaleTop-Produkt
TrotecDeutschland1997Zuverlässige Leistung, hoher Innovationsgrad, umfassender Service, hochwertige ProdukteTrotec Elektroheizer TDS 20*
Voltomat HeatingEigenmarke BAUHAUS, Deutschlandk.A.Hohe Qualität, stabile Leistung, überzeugendes Preis-Leistungs-VerhältnisVoltomat Heating Bauheizer IFH01-20
KrügerSchweiz1931Individuelle Lösungen, Familienunternehmen, schneller Service, fundiertes Know-HowVerschiedene Produkte an Schweizer Standorten
KrollDeutschland1995Umfassendes Know-How, innovative Technologien, hohe Qualität, lange LebensdauerKroll Gasheizer P 32*
MatterDeutschland1976Gezieltes Qualitätsmanagement, hohe Sicherheitsstandards, nachhaltige Produkte, faire PreiseVerschiedene Stromheizgeräte
GüdeDeutschland1980Langjährige Fachkenntnisse, innovative Technologie, internationaler Service, hochwertige QualitätGüde 85124 Elektroheizer*
EuromNiederlande1974Innovative Ideen, hochwertige Produkte, moderne LösungenEurom Heizlüfter*
MasterDänemark, USA1954Effiziente Leistungen, überzeugende Qualität, langlebige ProdukteMaster Heizlüfter B 3.3*

Wichtige Fragen zu Bauheizern

Egal ob Sie sich in einschlägigen Fachforen bewegen oder die Erfahrungsberichte auf Webseiten von Online-Händlern wie Amazon und Co lesen, die Fragen dort sind ähneln sich immer stark. Ein Grund mehr für uns einmal die häufigsten Anfragen zu sammeln und detailliert zu beantworten. So können vielleicht auch Sie das Detail finden, nach dem Sie aktuell suchen.

Bauheizer wo kaufen – bei Amazon oder im Baumarkt?

Eine häufige Frage, denn schließlich sind die Unterschiede gerade in Bezug auf die Beratung recht groß. Darüber hinaus lassen sich einige Markenprodukte tatsächlich nur bei Hornbach, Obi, Bauhaus und Co finden, da es sich dabei um speziell entwickelte Eigenmarken handelt. Darüber hinaus bietet der Kauf vor Ort natürlich den Vorteil, dass Sie alle Fragen direkt an einen der Fachverkäufer richten können und eine detaillierte Beratung bekommen ohne selbst recherchieren zu müssen. Ein weiterer Vorteil: Die Wartezeit für den Versandt entfällt, da Sie den Heizlüfter direkt einpacken und mitnehmen können.

Doch auch der Kauf im Internet hat klare Vorteile, allen voran die Möglichkeit direkt und mit nur wenig Aufwand viele potentiell sinnvolle Bauheizer zu vergleichen. So finden Sie nicht nur mit wenigen Klicks das passende Gerät, sondern können häufig auch noch richtig Geld sparen. Denn Lagerkosten und Personal erhöhen den Anschaffungspreis bei Baumärkten merklich. Auch das Kaufen von gebrauchten (und wesentlich preisgünstigeren) Modellen ist beim Fachmann nur selten möglich, während es im Onlineshop ohne Probleme erfolgen kann. Ob Sie sich also für den Online-Kauf entscheiden oder lieber vor Ort ihr Glück versuchen hängt letztendlich von den eigenen Ansprüchen ab.

Sind Keramik-Heizlüfter besser als Metallvarianten?

Immer häufiger sind gerade im höherpreisigen Bereich Modelle zu finden, die auf Keramik-Heizdrähte statt Metallvarianten setzen. Doch lohnt sich die Mehrausgabe wirklich oder handelt es sich hierbei um falsche Versprechen von Seiten der Hersteller? Die Antwort darauf ist nicht ganz einfach, denn wie so oft spielt hier der Einsatzort eine entsprechende Rolle. Hier kurz die Vorteile von Keramik-Modellen in der Übersicht:

  • besonders langlebig
  • vergleichsweise geräuscharm
  • nahezu unempfindlich gegenüber Stößen
  • keine Geruchsbildung (Haare und Staub verbrennen nicht)
  • sehr geringer Bakterien- und Sporenbefall

Letztendlich sind Keramik-Versionen also tatsächlich sinnvoller als Modelle mit Heizdrähten aus Metall – kosten in der Regel jedoch auch spürbar mehr. Gleichzeitig sollte auch darauf hingewiesen werden, dass die Bauheizer aus Metall in keiner Weise schlecht oder problematisch wären, sondern letztendlich einfach nur nicht die Spitze der Möglichkeiten darstellen.

Wie umweltfreundlich sind moderne Bauheizer eigentlich?

Diese Frage lässt sich in zwei Bereiche aufteilen, denn einerseits kann „umweltfreundlich“ sowohl den Energieverbrauch meinen, während es zugleich auch den Einfluss auf die direkte Umgebung als Themenschwerpunkt haben kann. Beantworten wir zunächst den ersten Aspekt: Gerade im Vergleich zu den fest installierten Heizungen, die auf Strom, Gas oder Öl setzen können Bauheizer und Heizlüfter einfach nicht mithalten. Der Energieverbrauch ist um ein Vielfaches höher und sollten damit auch tatsächlich nur dort eingesetzt werden wo die herkömmlichen Heizkörper fehlen oder ihre Arbeit nicht zur völligen Zufriedenheit machen.

Gleichzeitig können Bauheizer durchaus auch negativen Einfluss auf das Raumklima ausüben, da sie in der Regel die erzeugte Wärme über einen im Inneren angebrachten Ventilator im Zimmer verteilen. Dies führt jedoch auch dazu, dass Staub und Partikel vom Boden aufgewirbelt werden und wieder in die Luft gelangen. Darüber hinaus sollten die Bauheizer regelmäßig gereinigt werden, da sich dort ansonsten Bakterien und Viren festsetzen können. Gerade ältere Menschen und Allergiker sollten hier besonders aufpassen.

Ist ein ungewöhnlicher Geruch beim Einsatz normal?

Manche Bauheizer sondern einen ungewöhnlichen und unangenehmen Geruch ab, der viele Nutzer zunächst verunsichert. Während dies bei Gasmodellen noch erklärbar ist (regelmäßig Lüften ist hier wichtig!) lässt sich dieser Geruch mitunter auch bei Heizlüftern mit Strombetrieb feststellen. Die Ursache dafür liegt in der Regel ganz einfach an normalen Staubpartikeln, die sich seit der letzten Nutzung auf den Heizstäben niedergelassen haben. Beim Einschalten des Gerätes werden diese stark erwärmt und können sogar verbrennen – was dann den ungewöhnlichen Geruch erzeugt. Allerdings sollte dieser Geruch nur für einige wenige Minuten vorhanden sein.

Sollte die Geruchsentwicklung länger vom Heizlüfter ausgehen so empfiehlt es sich diesen sofort auszuschalten und das Gerät genauer zu untersuchen. Als Gegenmaßnahme kann das Gerät einfach nach dem Auskühlen kurz gereinigt werden, denn häufig hat sich dann hartnäckigerer Schmutz hier festgesetzt.

Bildidee: Heizstäbe, die „Geruch“ abstrahlen

Wie häufig sollte eine Bauheizung gereinigt werden?

In der Regel reinigen sich die Bauheizer durch die recht hohe Hitze, die sie abgeben, zumindest zum Großteil von alleine. Haare und Staubpartikel verbrennen einfach an den Heizstäben und können sich so nur schwer darauf absetzen. Allerdings ist die direkte Hitze auch nur an den Heizdrähten zu finden, sodass sich Staub durchaus in Nischen, an der Außenseite oder am Gitter absetzen kann. Auch Bakterien finden dort eine Angriffsfläche, sodass eine regelmäßige Reinigung sinnvoll und angeraten ist. Angaben diesbezüglich lassen sich häufig in der Bedienungsanleitung finden, sodass sich ein Blick in das Dokument lohnt.

Darüber hinaus sollten die Reinigungsintervalle von der Einsatzhäufigkeit und dem Einsatzort abhängig gemacht werden. Wird der Heizlüfter also dort aufgestellt, wo viel verschiedene Menschen unterwegs sind, so lohnt sich eine Reinigung bereits alle drei Monate. Im privaten Haushalt oder Büro, wo lediglich eine handvoll Personen Zugang haben, sollte eine Reinigung alle sechs bis zwölf Monate ausreichen. Diese Angaben gelten jedoch nur für Geräte, die im Innenraum eingesetzt werden. Bauheizungen für den Außenbereich sind auf Grund von Wind und Wetter anfälliger für Schmutz und Bakterien, sodass hier eine regelmäßigere Reinigung sinnvoll sein kann.

Tipp: Leuchten Sie mit einer Taschenlampe in den Innenraum. Wenn dort sichtbare Schmutzablagerungen sichtbar sind so lohnt sich eine gründliche Reinigung. Doch Achtung: Feuchte Tücher sind hilfreich, nasse Tücher können der Elektronik schaden.

Können Bauheizer unbeaufsichtigt laufen gelassen werden?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen den Bauheizer für einige Stunden unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Gerade wenn alle gängigen Sicherheitsmaßnahmen (Überhitzungs- und Kippschutz!) integriert wurden kann eigentlich nichts passieren. Über mehrere Tage hinweg sollte ein solches Gerät jedoch nicht ohne Beaufsichtigung laufen – und sei es nur um keine Zeit zu verlieren. Denn nichts ist ärgerlicher als einen Heizlüfter zum Beispiel gegen Wasserschäden einzusetzen und für mehrere Tage einzuplanen, nur um dann bereits am ersten Tag eine automatische Abschaltung zu bekommen. Darüber hinaus benötigen gerade große Bauheizungen auch eine relativ große Menge an Energie, was schnell die Stromkosten merklich erhöhen kann. Es lohnt sich also definitiv den Bauheizer nur dann einzusetzen, wenn die zusätzliche Wärme auch tatsächlich benötigt wird.

Anders sieht das mit Geräten aus, die über eine Frostwächter-Funktion verfügen. Diese schalten sich automatisch ein, sobald die Temperatur im Raum unter 5°C fällt. Diese Geräte können durchaus Tage und Wochen ohne Überprüfung ihren Zweck erfüllen, da sie selten im Dauerbetrieb sind. Stattdessen setzen sie in der Regel nur einige Male am Tag ein und erhitzen den Raum auch nur für kurze Zeitintervalle.

Sind Bauheizer für einen Dauerbetrieb geeignet?

Diese Frage schließt direkt an die obere an und lässt sich mit einigen wenigen Ausnahmen mit einem klaren „Nein!“ beantworten. Der Grund hierfür liegt ganz einfach dafür, dass sich die Heizstäbe nach einigen Stunden einfach so weit aufgeheizt haben, dass der Überhitzungsschutz eingreift und das Gerät automatisch ausschaltet. Bei einigen Modellen ist dies bereits nach sechs Stunden der Fall, andere schaffen sogar zwölf und noch mehr – doch irgendwann entsteht einfach zu viel Hitze. Darüber hinaus reduziert ein ständiger Einsatz die Lebensdauer gerade bei günstigen und mittelpreisigen Produkten stark.

Eine Ausnahme stellen hier Profigeräte dar, die für den Einsatz in Neubauten oder bei Wasserschäden entwickelt wurden. Diese Modelle punkten mit einer hochwertigen Verarbeitung und robuster Elektronik, sodass sie durchaus über mehrere Tage oder gar Wochen am Stück laufen können ohne Probleme zu verursachen. Sie sind in der Regel jedoch so teuer, dass sich der Kauf für private Nutzer nicht lohnt.

Heizlüfter mieten oder kaufen?

Kleine und mittelgroße Heizstrahler sind in der Regel so preiswert, dass eine Vermietung gar nicht erst stattfindet. Gerade Modelle für den Innenraum können oftmals bereits unter 100€ erworben werden. Anders sieht es jedoch bei professionellen Bauheizern aus, die für industrielle Einsätze oder im Kampf gegen Wasserschäden konzipiert wurden. Hier werden schnell dreistellige oder gar vierstellige Summen für die Anschaffung fällig. Für einen einmaligen Einsatz ist das jedoch viel Geld, sodass sich der Gang zum Baumarkt durchaus lohnen kann. Dort werden die Profigeräte nämlich häufig auch zur Vermietung angeboten. Doch ab wann lohnt sich der Kauf denn?

Gerade bei teuren Modellen sollte hier die Rechnung selbst durchgeführt werden: Kostet eine Bauheizung im Ankauf 700€, wird allerdings vom Fachhändler für 20€ am Tag vermietet, so lohnt sich der Neukauf bereits ab einer Nutzungsdauer von fünf Wochen. Gerade bei stärkeren Wasserschäden oder längeren Ausfällen der Heizungsanlage lohnt sich das Durchrechnen also auf jeden Fall.

Was ist direktes oder indirektes Heizen?

Bei Heizlüftern, die zum Erhitzen der Heizstäbe Treibstoff nutzen (Gas, Öl, Benzin, etc.), wird häufig von „direkten“ und „indirekten“ Modellen gesprochen. Für den Laien ist dies erst einmal verwirrend, lässt sich aber schnell erklären: Bei direkten Varianten werden die Abgase, die während der Verbrennung entstehen, direkt mit dem Warmluftstrom abgegeben – sie kommen also aus der selben Öffnung wie Hitze. Bei indirekten Modellen hingegen werden die Abgase über ein zusätzliches Abgasrohr abgeführt.

Somit sind direkte Bauheizungen nicht für den Innenraum gedacht, da hier ansonsten die Giftstoffe schnell die Luft so stark anreichern würden, dass das Atmen nicht mehr möglich wäre. Sie eignen sich eher für einen Einsatz im Außenbereich, wo die Abgase sich schneller verflüchtigen. Indirekte Heizlüfter hingegen sind dann für den Innenraum geeignet, wenn ein Rohr oder Schlauch die Abgase nach draußen befördern kann. Ebenfalls wichtig: Direktheizer sind zur Bautrocknung überhaupt nicht geeignet, da sie während dem Wärmeprozess Wasserdampf abgeben und somit die Luft noch feuchter machen.

Bildidee: Ein indirekter Bauheizer mit Abgasschlauch, der durch ein Fenster nach draußen führt.

Hilfreiche Quellen und weiterführende Informationen

  • Wikipedia-Artikel zu Heizlüftern: https://de.wikipedia.org/wiki/Heizl%C3%BCfter
  • Informationsartikel vom Bayerischen Rundfunk: https://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/heizluefter-radiator-verbrauch-energie-100.html

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